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SIND 2027 in der Columbiahalle

Träume sind dazu da, dass man sie sich erfüllt. Wir haben 2013 SIND gegründet, um zusammen Musik zu machen, Spaß zu haben und um möglichst kostenlos mit unseren ganzen Freund*innen auf Festivals fahren zu können. Wir haben damals unsere ersten Songs geschrieben, die erste EP Best Of veröffentlicht. Dann unser Debütalbum in Wien aufgenommen, uns ein Jahr später neu sortiert und zwei Alben in der Pandemiezeit released. Und nach unserem letzten Album Erstmal für immer haben wir uns gefragt wie es weitergehen soll, welche Träume wir zusammen haben und wie wir sie wahr werden lassen.

Gleichzeitig haben wir schon neue Demos geschrieben, ein nächstes Album vorbereitet und weiter an noch mehr Demos gearbeitet. In der Musikindustrie verändern sich gerade sehr viele Mechanismen, die Rolle von Labels, Verlagen, Streamingdiensten und allen Akteurinnen wandelt sich stetig, Konzerten werden aus unterschiedlichsten Gründen abgesagt, Bands lösen sich auf oder die KI schreibt auf einmal Songs. Und da haben wir gedacht, dass wir einen anderen Blick vagen wollen, nochmal träumen möchten, sich etwas trauen und warum nicht auch ein bisschen größenwahnsinnig dabei sein.

Und so haben wir uns dazu entschieden, jetzt jeden Monat einen neuen Song zu veröffentlichen, bis zum November 2026, dann wird am 27.11.2026 das Album Keine Zeit erscheinen. Aber nach Weihnachten geht es dann direkt weiter, wir werden weiter jeden Monat einen neuen Song herausbringen und am 26.11.2026 das zweite Album in Folge veröffentlichen. Das alles wollen wir dann einen Tag später zusammen mit Euch feiern, am 27.11.2027 in der Columbiahalle in Berlin.

Die Columbiahalle ist für uns eine der schönsten Konzertlocations in Berlin, vielleicht sogar die schönste. Wir haben dort selbst unzählige Konzerte erlebt, an die wir uns erinnern, haben unsere Idole dort bewundert, wunderschöne Abende mit unseren Freund*innen und der Familie erlebt und 2022 im Interview mit der Morgenpost von diesem Traum erzählt.

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Auf unserer letzten Tour haben wir im Kesselhaus gespielt, zwei Jahre zuvor im SO36, zwei Orte, vor denen wir selbst voller Demut standen und uns wahnsinnig freuten, dass wir es bis dahin geschafft haben. Damit hätten wir vor zehn Jahren nicht gerechnet. An diesen Orten auch noch vor ausverkaufter Halle zu spielen, noch viel weniger. Dafür sind wir sehr dankbar, vor allem Euch sehr dankbar, dass Ihr zu unseren Konzerten kommt! Danke an dieser Stelle! 

Wer uns Live schon einmal gesehen hat, sieht fünf Menschen auf der Bühne und einen am Ton. Aber SIND besteht aus viel mehr Personen, die uns auf dem Weg begleitet haben und immer noch begleiten, die uns helfen, unsere Ideen zu realisieren und uns unterstützen, wo sie nur können. Das ist unsere SIND Familie. So sind die Fotos dieser Seite zum Beispiel von Sascha Bystrova und Teile des Textes von Aida Baghernejad. Eine weitere dieser Personen ist Lisa, sie hat uns schon bei mehreren Konzerten unterstützt und ist sogar eine alte Schulfreundin. Wir haben sie mit unserer Idee zur Columbiahalle kontaktiert und gefragt, ob sie Hinweise für uns hat, Dinge die wir beachten sollen, über die wir nachdenken sollten usw. Und Lisas Antwort war: Das machen wir zusammen! Und so haben wir die Möglichkeit, das Konzert einfach selbst zu machen. Wir haben die Columbiahalle gebucht und sind dabei, alles dafür zu organisieren. Gerade wenn sich der Markt um einen herum verändert, muss man selbst aktiv werden, selbst etwas gestalten. Umso schöner ist es noch für uns, auf diesem Weg auch radioeins, unseren Lieblingssender, als Unterstützung dabei zu wissen.

Ist das Projekt Columbiahalle größenwahnsinnig? Vielleicht. Aber hey, Träume sind dazu da, erfüllt zu werden!